Rico Kanefke bewirbt sich um die Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Markranstädt 2027
„Diese Stadt hat mir viel gegeben. Jetzt möchte ich ihr etwas zurückgeben.“
Ich habe mich entschieden, mich um die Kandidatur der CDU für das Amt des Bürgermeisters von Markranstädt zu bewerben. Für mich ist das weit mehr als eine politische Entscheidung. Es ist eine Entscheidung des Herzens, denn es geht um meine Heimat.
Ich bin 48 Jahre alt, in Altranstädt aufgewachsen, in Großlehna zur Schule gegangen und habe später das Gymnasium in Markranstädt besucht. Ich hatte hier eine glückliche Kindheit, habe eine hervorragende Bildung erhalten und bin durch Familie, Freunde, Musik und das Vereinsleben geprägt worden. Ich bin stolz auf meine Heimat und meine sächsische Herkunft – und das hört man mir glücklicherweise auch nach vielen Jahren im Rheinland noch an.
Ich kann und möchte meiner Heimatstadt etwas zurückgeben: meine Erfahrung, mein Wissen, meine Führungsstärke und vor allem meine Arbeitskraft.
Wirtschaft verstehen – Verantwortung übernehmen
Ich bin Ingenieur. Vielleicht erklärt das auch, wie ich an Dinge herangehe: verstehen, warum etwas funktioniert oder nicht, effiziente Lösungen entwickeln und sie anschließend umsetzen.
Nach Studium und Promotion führte mich mein beruflicher Weg zu internationalen Unternehmen wie Bayer, SUEZ und Veolia. Bei SUEZ und Veolia habe ich als Geschäftsführer Verantwortung getragen. Heute bin ich Geschäftsführer in einem mittelständischen Familienunternehmen.
Damit kenne ich internationale Konzernstrukturen ebenso wie die Herausforderungen des Mittelstands. Ich weiß, was Unternehmen benötigen, um zu investieren, zu wachsen und Arbeitsplätze zu sichern. Diese Wirtschaftskompetenz möchte ich für Markranstädt einsetzen.
Vor allem habe ich in diesen Jahren gelernt, was Führung bedeutet: zuhören, unterschiedliche Kompetenzen zusammenbringen, Ziele formulieren, Prioritäten setzen, entscheiden – und anschließend Verantwortung für diese Entscheidungen übernehmen.
Eine Führungskraft kann nicht alles selbst wissen oder machen. Sie muss den Menschen vertrauen, die etwas können, und dafür sorgen, dass aus Entscheidungen Ergebnisse werden.
Genau so möchte ich auch das Rathaus führen.
Sie werden sich möglicherweise fragen, warum jemand, der einen guten Job hat, diesen für das Amt des Bürgermeisters aufgeben will. Ich habe mich dazu nicht nur mit meiner Familie und Freunden beraten. Die letzten Impulse bekam ich durch zahlreiche Markranstädter, die mich beim Kinderfest, beim Vereinstreffen und ähnlichen Veranstaltungen zu einer Kandidatur bestärkt haben. Sie haben das oft mit der Erwartung verbunden, dass sich in unserer Stadt künftig auch “außer Bildern etwas bewegt”. Dieser Zuspruch und Vertrauensbeweis hat mich in meiner Entscheidung bestätigt.
Ehrenamt schafft Heimat
Von klein auf haben mich das Vereinswesen und das Ehrenamt geprägt. Mein Großvater war Wehrleiter in Altranstädt und zeitweise Vorsitzender des Altranstädter Karnevals, mein Vater engagierte sich im Gemeinderat und im Sportverein.
Seit 2023 bin ich selbst Vorsitzender der TSG Blau-Weiß Großlehna 1990 e.V., Stadt- und Ortschaftsrat sowie Fußballschiedsrichter – und bei verschiedenen Veranstaltungen auch schon mal Helfer am Grill oder am Getränkestand.
Vereine, Feuerwehren, Kirchen, Sport und Brauchtum sind für mich also keine Nebensache. Sie schaffen Gemeinschaft und Heimat. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Ehrenamt nicht nur Festreden und Siegerehrungen bedeutet, sondern organisieren, finanzieren, aufbauen, Probleme lösen und selbst mit anpacken.
Der Mensch gehört in den Mittelpunkt
Das verbindet für mich Wirtschaft, Ehrenamt und Politik: Am Ende geht es immer um Menschen.
Ich möchte allen Bürgern respektvoll und immer auf Augenhöhe begegnen. Zuhören bedeutet dabei nicht, immer einer Meinung zu sein. Jeder hat Anspruch darauf, ernst genommen zu werden und eine ehrliche Antwort zu bekommen.
Der gleiche Anspruch gilt auch für die Mitarbeiter unserer Verwaltung. Sie verfügen über Fachwissen und Erfahrung. Gute Führung bedeutet für mich, diese Kompetenzen zu nutzen, Verantwortung zu übertragen und gute Arbeit anzuerkennen.
Ein Bürgermeister muss sichtbar und ansprechbar sein. Aber er muss nicht selbst im Mittelpunkt stehen.
Wenn Mitarbeiter ein gutes Projekt umgesetzt haben oder Ehrenamtliche etwas Großartiges geschaffen haben, gehören sie ins Rampenlicht.
Für mich gilt deshalb: “Arbeit kommt vor Präsentation. Teamwork kommt vor Ego.”
Unsere Stadt ist keine Kulisse für Fotos und die Menschen keine Statisten für Social-Media-Posts!
Ich bin überzeugt: Markranstädt kann mehr!
Die Rahmenbedingungen verändern sich. Finanzielle Spielräume werden enger, der Wettbewerb um Einwohner, Unternehmen und Fachkräfte wächst und die Anforderungen an Kommunen steigen. Deshalb dürfen wir unsere Stadt nicht nur von Jahr zu Jahr verwalten. Wir brauchen eine langfristige Strategie und klare Prioritäten.
Eine starke Wirtschaft, solide Finanzen und eine Verwaltung, die effizient unterstützt und beschleunigt, sind für mich die Grundlage dafür, dass Markranstädt für alle Generationen lebenswert bleibt – mit guten Bildungsangeboten, bezahlbarem Wohnen, Sicherheit, attraktiven Ortsteilen, Sport, Vereinen, Feuerwehren und einem lebendigen Brauchtum.
Dazu gehört für mich auch eine offene und ehrliche Zusammenarbeit mit Stadtrat und Ortschaftsräten.
Themen und Informationen gehören auf den Tisch, Argumente müssen gehört, Konzepte gemeinsam entwickelt und Entscheidungen transparent erklärt werden.
Als Bürgermeister werde ich deshalb für alle Bürgerinnen und Bürger und ganz Markranstädt da sein.
Entscheidend darf nicht sein, von wo oder wem eine gute Idee kommt, sondern ob sie unserer Stadt, den Ortsteilen und ihren Menschen nutzt.
Um diese “PS” auch wirklich auf die Straße zu bekommen, möchte ich die Verantwortung übernehmen und mich daran messen lassen, was für die Menschen tatsächlich besser geworden ist.
Ich verspreche: Ich werde all meine Erfahrung, mein Wissen, meine Führungsstärke und meine Arbeitskraft einsetzen und meiner Heimat etwas von dem zurückgeben, was sie mir gegeben hat.
Denn: “Nicht der Bürgermeister ist das Projekt - die Zukunft Markranstädts ist das Projekt!”
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